top of page
  • Daniel

Wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt und HR verändert

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Mein Kopf raucht noch, weil ich viele freie Minuten im Rabbitwhole rund um ChatGPT und LensaAI verbracht habe. Falls euch diese Begriffe gar nichts sagen, dann zieht euch meinen Blogbeitrag dazu rein. Der wurde sogar von onlinemarketing.de für die Berichterstattung aufgegriffen. #stolz

Bei jeder neuen Applikation mit zunächst erstaunlichen Fähigkeiten, ist das Erstaunen unter uns Personaler*innen groß.

  • Wahnsinn, eine Maschine kann Schach spielen!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann Jeopardy gewinnen!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann Goo gewinnen!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann laufen!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann Auto fahren!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann chatten!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann kreative Bilder erzeugen!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann twittern!

  • Wahnsinn, eine Maschine kann coden!

Ja klar! Die jeweiligen Fähigkeiten der verschiedenen Tools sind ja auch überraschend und beschreiben durchaus Meilensteine technischer Entwicklung. Doch die eigentliche Power zunehmend intelligenter Technologie liegt woanders. Und leider kommt diese Kraft, die unsere Arbeitswelt wirklich massiv verändern wird, in der Berichterstattung deutlich zu kurz. Wahrscheinlich, weil sich eine differenzierte Betrachtungsweise nicht so gut für Clickbaiting eignet. Aber keine Sorge...ich bin ja genau für sowas da ;)


Alles ist Kommunikation

Der erste Grund für die profunde Veränderung der Arbeitswelt durch KI-basierte Technologien ist die zentrale Rolle von Kommunikation im Leben von Menschen. Macht euch dafür bitte klar, dass vielseitige Kommunikation eine entscheidende Fähigkeit für den evolutionären Vorteil der menschlichen Spezies ist. Und genau deshalb werden Technologien aus dem Bereich "Speech-to-Anything" unsere Gesellschaften und die Arbeitswelt grundlegend ändern. Das hat Vorteile und Nachteile!

Denn einerseits wird KI-basierte Technologie wird viele kommunikative Teilaufgaben der Kommunikation in Unternehmen ersetzen können. Das wiederum bedeutet, dass wir uns verstärkt um die komplexeren Kommunikationsthemen (z.B., Verhandlungen, Mediationen, Trauerbewältigung sowie Krisen- und Changekommunikation) kümmern können.


Aber: KI-basierte Technologien laufen immer auch Gefahr bereits bestehende Biases und Diskriminierungen zu verstärken oder zumindest zu verfestigen. Solche Tools lernen ja an vergangener Sprache. Und die ist ja nicht unabhängig von den herrschenden Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen in der Gesellschaft und Arbeitswelt. Daher kommt uns auch noch die Rolle des "kritischen Nutzenden". Wenn eine Technologie sogar bestärkendes Lernen einsetzt, dann können wir über unser Feedback auch problematische Inhalte "wegtrainieren". ChatGPT hat z.B. einen Like-/Dislike-Button für diese Art von Feedback.


Die transformative Kraft liegt in der Schnittstelle

Der zweite Grund für die profunde Veränderung der Arbeitswelt durch KI-basierte Technologien ist die transformative Kraft die aus der Verbindung verschiedener Tools resultiert. Die kreative Kraft der Bild-, Text-, Stimm-, Video- und Tonerzeugung verschiedener Technologien wird in Verbindung mit der Automatisierung von Contenterstellung und -distribution und den Programmierfähigkeiten anderer Tools Innovationen auslösen. Und das ist erst die Vorband des Konzerts, dass "the Second Machine Age" gennant wird.


Das hier wäre eine konkrete Idee dieser transformativen Kraft:

Ich will hier ausdrücklich keine Werbung für die genannten Apps machen. Ich möchte euch inspirieren anders über die Zukunft der Arbeit und eure Rolle darin nachzudenken. Denn:

  1. Der Inhalt der Arbeit wird sich ändern

  2. Der Kontext der Arbeit wird sich ändern

  3. Der Ort der Arbeit wird sich ändern

Und genau deshalb ändert sich auch der Inhalt und Kontext der HR-Arbeit!


Ich freue mich auf diese Zukunft. Samt ihrer Herausforderungen versetzt uns diese Transformation dennoch in die Lage eine inklusive und faire Zukunft der Arbeitswelt zu erschaffen. Aber eben auch nur, wenn wir das nicht wieder verpennen. Also:


Auf geht's! Beginnt doch einfach damit einen dieser beiden kostenlosen Kurse zu besuchen.

  1. AI For Everyone (Coursera): Perfekter Einstieg in das Thema auf nicht technischer Ebene

  2. Statistical Learning (Stanford): Sehr guter Einstieg in die technische Seite maschinellen Lernens mit Beispielen in R.

 
 

Additional information: This article reflects my personal views only and is not necessarily the view of the companies, I am associated with.


85 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
Beitrag: Blog2_Post
bottom of page