KI für Produktivität: Lerne genau zwei Dinge
Es gibt duzende Hot Topics und unzählige Use Cases. Vieles ist KI-Müll. Aber das hier wirkt.
Ich möchte mit Dir über Produktivität nachdenken.
Ja, auch weil ich Ökonom bin und solche Begriffe liebe. Aber auch, weil im Moment in vielen Firmen nach mehr Produktivität geschrien wird. Und es werden sogar Produktivitätsziele ausgerufen, die in den kommenden Jahren durch KI-basierte Technologien erreicht werden wollen.
Deshalb müssen wir über Produktivität reden.
Was ist KI-Produktivität?
Produktivität ist recht einfach beschrieben. Es ist das Verhältnis aus zwei Mengen. Output geteilt durch Input. Die Arbeitsproduktivität ist dann die Menge der Arbeitsergebnisse geteilt durch die Menge der Arbeitsstunden.
Siehst Du. Tut gar nicht weh.
Wenn also von mehr Produktivität die Rede ist, dann kann das nur bedeuten, dass man sich einen dieser drei Zustände zukünftig herbeiwünscht:
Bei gleicher Menge an Input soll eine größere Menge an Output entstehen
Die gleiche Menge an Output soll mit einer geringeren Menge an Input entstehen
Bei einer größeren Menge an Inputs soll eine noch viel größere Menge an Output entstehen.
Szenario 1 und 2 werden dann im HR oft zum bekannten Fall: Hiring Freeze. Aber das nur nebenbei. Wichtiger ist jetzt, dass es aktuell in Unternehmen die Annahme gibt, dass eines dieser Szenarien mit Hilfe des Einsatzes von KI erreicht werden kann.

KI-Produktivität ist also selten die Produktivität der KI-Modelle selbst. Auch eine spannende Frage, die aber in Unternehmen bis heute zu wenig diskutiert wird. Die wirklich drängende Frage aller Menschen sollte aktuell eine andere sein.
Wie werde ich mit KI produktiver?
Die einfache Antwort ist nicht die schlechteste. Wenn du durch den Einsatz von KI pro eingesetzter Arbeitsstunde mehr Output erzeugen kannst als heute, dann hat dich KI produktiver gemacht.
Ich bin durch den Einsatz von KI produktiver geworden. Die Liste der Beispiele ist lang. Hier sind ein paar davon zur Inspiration:
Ich schreibe mit gleichem Input mehr Social Media Posts.
Ich schreibe mit gleichem Input mehr Content.
Ich betreibe mit gleichem Input mehr Accounts für meine verschiedenen Veröffentlichungen (3 x Social Media, 3 x Newsletter, Live-Sessions, Web-Seminare).
Ich betreue parallel mehr Kunden bei gleichem Input.
Ich schreibe bei gleichem Input mehr Angebote.
Ich führe bei gleichem Input mehr Lead-Qualification durch.
Ich erzeuge bei gleichem Input mehr kostenlose und kostenpflichtige Produkte.
Ich lese bei gleichem Input mehr Bücher und Studien.
Ich konsumiere bei gleichem Input mehr Social Media Beiträge.
Ich habe meinen Umsatz im letzten Jahr, verglichen mit 2024, verdoppeln können. Ich habe dafür keine Person einstellen müssen. Wild. Dachte ich bei meiner Steuererklärung dieses Jahr auch. 🤯
Harte Wahrheit: Was musst Du tun, um mit KI produktiver zu werden?
Diese ganzen Erfolge haben zwei zentrale Gründe.
Weiterbildung: Ich bilde mich ständig weiter. Ich investiere unaufhörlich Zeit und Geld in Weiterbildung zum Thema KI. Und ich warte eben nach darauf, dass mein Arbeitgeber die Zeichen der zeit erkennt und mir die Weiterbildung bezahlt. Ich lege mir das Geld oder die Zeit zur Seite und investiere es dann in mich selbst.
Routinen: Ich suche nicht nach dem schnellen Sieg. Ich wähle ein Thema, dass mich, wenn es klappt, viel produktiver machen würde. Und dann gehe ich ans Limit meiner Fähigkeiten mit KI, um zu schauen, was ich alles aus einem Token pressen kann.
Diese beiden Dinge haben mir das bisher größte Produktivitätswachstum gebracht, weil ich auf diesem Weg sehr schnell lerne, was Hype ist und was nicht.
Ein KI-Use Case, den ich so identifiziert habe und auch tatsächlich nutze ist meine Version eines Second Brain / LLM-Wiki. Ich habe diesen Ansatz, den ich Personal Operating System nenne, kürzlich in einer 1-stündigen kostenlosen Live-Session gezeigt. Zieh’ sie Dir gerne nochmal rein:
Ich würde mich freuen, wenn ihr euch alle ein solches Personal Operating System baut und damit, wenn richtig umgesetzt, wirklich viel produktiver werden könnt.
Wenn ihr dabei etwas Hilfe und Begleitung durch mich haben wollt, dann kommt auf die Warteliste meiner 30-Tage-KI-Challenge. In 30 kurzen Videos baust du mit mir Schritt für Schritt dein Personal Operating System. Das ist meine 30-Tage-KI-Challenge an Dich. 30 Tage, 30 Videos, 1 System: Jedes Video löst ein KI-Problem und endet mit deinem eigenen Personal Operating System, dass deine täglich anfallenden Aufgaben für Dich übernimmt.
Additional information: This article reflects my personal views only and is not necessarily the view of the companies I am associated with.



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